Baugeschichte

Der Bau, aus welchem später die Villa Eugenia entstehen sollte, wurde 1787 von Fürst Joseph Wilhelm von Hohenzollern-Hechingen als Lust-Garten-Haus errichtet. Der Bau war einstöckig und trug ein Mansardendach. Nur der ovale Saal ragte bis zu dem Mansardengesims hinauf und war mit einer vasengekrönten Kuppel überdeckt, die dem ganzen Bauwerk sein charakteristisches Aussehen verlieh.

Von der Sandstein-Terrasse, die das Gebäude damals umgab, ist bis heute die geschwungene Mittelterrasse an der Vorderfront erhalten.

Das Lust-Garten-Haus von 1787

Beim Ausbau zum Wohnsitz des Erbprinzenpaares Friedrich Wilhelm Constantin und Eugenie wurde 1833/34 das Dach entfernt und ein Obergeschoss aufgebaut. Die Kuppel wurde durch ein Zeltdach mit Plattform ersetzt. Zu beiden Seiten fügte man zweistöckige Flügelbauten an. Der Hauptakzent wurde damit von dem Mittelbau auf die Seitenflügel verlegt.

Von der ursprünglichen Innenausstattung ist noch die Stuckierung der „Rotunde“ erhalten.

Die Villa Eugenia um 1920

Die „Rotunde“ – ovale Halle der Villa Eugenia