Historisches Hechingen

Stifts- und Pfarrkirche St. Jakobus

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Aus welcher Richtung Sie auch kommen, Sie sehen schon von weitem den mächtigen Turm der Stifts- und Pfarrkirche St. Jakobus. Diese wurde unter Fürst Josef Wilhelm von Hohenzollern-Hechingen von dem französischen Baumeister Michel d'Ixnard erbaut und 1783 geweiht. Das imposante Kirchengebäude ist ein herausragendes Beispiel für den frühen klassizistischen Stil in im süddeutschen Raum.

Auf seiner zweiten Reise in die Schweiz im Jahre 1797 ließ sich sogar Johann Wolfgang von Goethe von der Hechinger Stiftskirche inspirieren. In sein Tagebuch notierte er:

"Sehr schöne Kirche. Betrachtung über die Klarheit der Pfaffen in ihren eigenen Angelegenheiten, und die Dumpfheit, die sie verbreiten. Von Philosophen könnte man beinahe fast das Umgekehrte sagen."

Die Kirche wurde an Stelle einer baufälligen Vorgängerin errichtet, die 1488 geweiht wurde. Mit der Weihe gingen die Pfarreirechte der bisherigen Hechinger Pfarrkirche St. Luzen in der Unterstadt auf die Kirche „Unserer lieben Frau und St. Jakobus“ über. 1495 errichteten Graf Eitelfriedrich II. und sein Bruder Bischof Friedrich von Augsburg ein Kollegiatstift an der Kirche, das bis 1806 bestand.

Entdecken Sie im Inneren der Kirche die Spuren von Hechingens großer, unvergessener Wohltäterin, der Fürstin Eugenie und des Kirchenpatrons St. Jakobus.

Veranstaltungen in der Stiftskirche und anderswo finden Sie im Veranstaltungskalender unter www.hechingen.de