Die Hohenzollerische Hochzeit

Die Hochzeitsfeierlichkeiten, wie sie ein Zeichner des 19. Jahrhunderts sah

Im Jahre 1598 fand im neu erbauten Renaissanceschloss eines der prunkvollsten Ereignisse im deutschen Südwesten statt, die „Hohenzollerische Hochzeit“: Die Vermählung des damaligen Erbfolgers Johann Georg von Hohenzollern-Hechingen mit Franziska, Wild- und Rheingräfin von Salm-Neufville. Unter der Regie des Vaters des Bräutigams, Graf Eitelfriedrich I. von Hohenzollern-Hechingen, dauerten die prachtvollen Festlichkeiten eine ganze Woche lang. Über 1000 Gäste waren eingeladen, darunter rund 200 Adlige aus dem gesamten süddeutschen Raum. Die Hochzeit war einer der Höhepunkte der Regierungszeit Eitelfriedrichs, der das kleine Fürstentum und die Residenzstadt Hechingen zur Blüte führte.

Audio-visuell präsentiert wird die „Hohenzollerische Hochzeit“ im Hohenzollerischen Landesmuseum im Alten Schloss.

Der Brautwagen und Graf Eitelfriedrich hoch zu Ross. Holzschnitte aus dem 1599 erschienenen Lobgedicht Jacob Frischlins auf die Hohenzollerische Hochzeit.