Für die wachsende Zahl der evangelischen Gemeindemitglieder reichten die ursprünglichen 150 Plätze der Kirche bald nicht mehr aus. 1905/06 erweiterte der Architekt Wilhelm Friedrich Laur die Kirche durch das Einschieben eines Querschiffs und den Einbau von Emporen. Anlässlich dieser Erweiterung erhielt die Kirche eine Altarbibel als Geschenk des Patronatsherrn Kaiser Wilhelm II. mit der eigenhändiger Widmung:

Seid fröhlich in Hoffnung, geduldig in Trübsal, haltet an am Gebet“.
Wilhelm IR. Zum 7. Oktober 1906.

Es handelt sich dabei um den Spruch auf dem Sarkophag seiner Großmutter Kaiserin Augusta im Mausoleum des Schlossparks Charlottenburg.